Erster luzider Traum von Tina C.

 

Ich erkenne zum ersten Mal im Traum, dass ich träume

9. Februar 2016

 

 

Ich bin unterwegs und möchte etwas knipsen. Ich stelle fest, dass auf dem Auswahlrad meines Fotoapparats Buchstaben fehlen. Da kommt mir plötzlich in den Sinn, dass das doch gar nicht sein kann. Ich denke mir (wortwörtlich so!): Nach allem, was ich bei Lucas im Kurs gelernt habe, ist das ein Anzeichen für einen Traum, es muss sich hier also um einen Traum handeln! Ich rufe das zu meiner  Mutter hinüber, die sich davon allerdings wenig beeindruckt zeigt. Wir sind dann gemeinsam noch ein bisschen in einem Gebäude unterwegs, als mir die vage Idee kommt, dass wir beide nun etwas Irres machen könnten. Ich schlage vor, dass wir anfangen zu springen, so hoch, dass wir die Wolken erreichen (die Decke über uns scheine ich bei dieser Überlegung außer Acht zu lassen). Wir fangen mit meiner Mutter auch das Springen an, aber es ist so verdammt anstrengend. Wir lassen es daher schnell wieder bleiben und hier endet der Traum.

 

 

 

Zweiter luzider Traum von Tina C.

 

Ich werde mir bewusst, dass ich träume, und beschließe zu fliegen

12. Februar 2016

 

 

(Es war ein sehr detailreicher Traum, ich beschränke mich daher auf das Wesentliche.) Ich bin auf dem Heimweg. Bei der Begegnung mit Personen aus meiner Verwandtschaft werde ich plötzlich klar und denke mir: Ich erkenne zwar, wer wer ist, aber jetzt wende ich doch mal die Fragetechnik an, die ich gelernt habe. Dabei erhalte ich recht überraschende Antworten und bemerke, dass ich vom Aussehen nicht unbedingt auf die „drinsteckende“ Person schließen kann.

In der Folge bin ich auf einer Art Roller unterwegs und steuere direkt auf einen Streugutkasten zu. Ich überlege kurz, das Tempo zu drosseln, entscheide mich aber dagegen; denn selbst wenn ich die Kurve nicht bekäme und frontal mit dem Kasten zusammenstieße, dann würde das gar nichts machen; denn es ist ja nur ein Traum, toll! Ich biege aber doch rechtzeitig ab und fahre aus der Stadt heraus.

Auf einem Hügel bleibe ich stehen und überlege kurz, was ich jetzt machen könnte. Ganz klar: Fliegen! Davon haben doch so viele schon erzählt, jetzt will ich es selbst auch probieren. Nur wie? Ich habe keine Ahnung, wie Fliegen funktioniert. Ich beschließe, es einfach darauf ankommen zu lassen. Ich stehe also am Abhang und springe einfach in die Tiefe. Zunächst geht es rasant abwärts wie in der ersten Phase eines Fallschirmsprungs. Dann stabilisiert sich durch meine Körperspannung mein Flug, ich schwebe waagerecht mit ausgebreiteten Armen und Beinen über die Landschaft. Über Hindernisse steuere ich durch eine Körperbewegung elegant hinweg. Da das Fliegen so gut funktioniert, werde ich übermütig. Ich meine, dass das auch in einer anderen Körperhaltung funktionieren müsste und beschließe, ...

Traum Studio

Nürnberg – Zirndorf

2017

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